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Ein liebes HALLO an alle,
Mein Name ist Stephanie Siegert, ich bin Sozialpädagogin und seit dem 01.10.2024 für die kommunale Präventionsarbeit in der Samtgemeinde Jümme zuständig.
Davor war ich sowohl in der Jugendhilfe, als auch in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis tätig. Nun freue ich mich in der Präventionsarbeit aktiv sein zu können.
Aber was heißt eigentlich kommunale Präventionsarbeit und was sind die Kernaufgaben bzw. Ziele dieser Arbeit?
Kernaufgaben der Arbeit sind Präventionsmaßnahmen, wie Aufklärung, Anleitung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, um normabweichendes Verhalten vorzubeugen und Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern, wie Schulen, Kindergärten, Vereinen, Beratungsstellen, Jugendämtern, Jugendpflege, Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen, kirchliche Verbände uvm. unentbehrlich.
Die Eltern/ Erziehungsberechtigten sollen durch z.B. Elternthemenabende und Beratung in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden. Es werden verschiedene Projekte, Aktionen und Konzepte u.a. im Bereich Jugendschutz, Gewaltprävention, Partizipation und Gesundheit erarbeitet und für bzw. mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
Durch die Arbeit sollen Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, selbstbewusste, eigenständig handelnde, gesunde Persönlichkeiten zu werden, denen gleiche Chancen geschaffen wurden.
Ich bin für euch da!
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch allen!
Start des Präventionsangebotes „NeMo – Nein zu Mobbing“ in der 4. Klasse:
In der 4. Klasse der Grundschule Nortmoor wurde am 06.03.2026 und am 20.03.2026 ein Präventionsworkshop zum Thema Mobbing „NeMo – Nein zu Mobbing“ durchgeführt. „NeMo – Nein zu Mobbing“ ist ein zweiteiliger Workshop, der sich dem Thema Mobbing auf spielerische und interaktive Weise nähert. Das Konzept wurde ursprünglich von einem interdisziplinären Team aus Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen entwickelt. Ziel des Workshops ist es, frühzeitig, für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und die Schüler*innen in ihrer sozialen Kompetenz zu stärken. Zentraler Bestandteil des Workshops ist die Stärkung der Handlungskompetenz. Die Schüler*innen lernen, Mobbinghandlungen zu erkennen, diese ernst zu nehmen und angemessen, sowie sicher darauf zu reagieren.
Echt Klasse Ausstellung:
Im Februar fand im Rahmen der Präventionsarbeit im Rathaus Filsum eine Wanderausstellung des PETZE-Instituts für die Grundschulen statt. Die Schüler*innen der 3. und 4. Klasse besuchten die Ausstellung für Gewaltprävention. Die Ausstellung besteht aus sechs Stationen, an denen sich die Kinder spielerisch und handlungsorientiert mit der Prävention von sexualisierter Gewalt auseinandersetzen können, ohne dabei selbst mit dem Thema in Berührung zu kommen. Vielmehr geht es u.a. um die Stärkung des Selbstbewusstseins, Gefühle, Grenzen sowie gute und schlechte Geheimnisse. Außerdem soll Hilfe aufgezeigt und Mut gemacht werden, auch über schwierige Themen und belastende Erfahrungen zu reden.
Prävention Kindertagesstätten:
Weiterhin starten in Kooperation mit der Sportakademie Dahlmann bereits im letzten Jahr in den Kindertageseinrichtungen der Samtgemeinde Jümme Selbstbehauptungs-, Teamarbeit-, Selbstwertstärkungskurse. In den Stunden wird individuell geschaut, welche Themen für die Kinder aktuell wichtig sind, wie z.B. der Umgang mit fremden Personen, wann darf ich laut sein, damit mich jeder hört, Körpergefühl: Balance, Koordination, Teamwork, Umgang mit Emotionen, wie bin ich zu anderen.
Zusätzlich startete das Präventionsangebot „Starke Kinder Kiste“. Zentraler Punkt des Angebotes ist die Selbstwertstärkung und der Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes zum Schutz vor sexuellem Missbrauch. Mit Hilfe von einer Handpuppe, „Katze Kim“, Schutzschätzen, Spielen, Büchern und Liedern werden spielerisch Präventionsbotschaften erarbeitet. Die Kinder lernen in dieser Zeit viel über sich und ihre Gefühle, über das „NEIN“ sagen und zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden. Sie sollen befähigt werden, Grenzverletzungen als solche wahrzunehmen und Wege zu finden, sich auf ihre Weise einer Person ihres Vertrauens mitzuteilen.
Schwarzlichtworkshop:
Im Rathaus Filsum fand im Februar ein Schwarzlichtworkshop statt. Eine feste Gruppe von Kindern arbeitete in diesem Workshop zu den Themen Selbstliebe und Zusammenhalt. Sie suchten sich passende Liedtitel dazu aus und überlegten sich gemeinsam dazu Choregraphien.
Am 01.10.2025 fand im Rathaussaal Filsum eine besondere Aktion anlässlich des Weltmädchentages statt. In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um sich mit den Rechten, Herausforderungen und Chancen von Mädchen und Frauen auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorführung eines eindrucksvollen Films über ein mutiges Mädchen, das sich weltweit für die Rechte von Mädchen – insbesondere für das Recht auf Bildung – einsetzt. Die Geschichte zeigte eindrücklich, wie wichtig es ist, die eigene Stimme zu erheben, auch angesichts von Widerständen und persönlichem Leid. Der Film regte zum Nachdenken an und hinterließ bei vielen Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck.
Unter dem Leitgedanken „Starke Stimmen • Starke Frauen • Starke Frauenstimmen“ bereicherten inspirierende Frauen den Abend mit persönlichen Einblicken in ihre Lebenswege und Erfahrungen. Ihre Erzählungen machten Mut, förderten den Austausch und zeigten, wie vielfältig Stärke und Engagement aussehen können.
Das Zitat von Malala Yousafzai –
„Ich erhebe meine Stimme – nicht damit ich schreien kann, sondern damit diejenigen ohne Stimme gehört werden können …“ –
begleitete den Abend als kraftvolle Botschaft und unterstrich die Bedeutung von Solidarität, Gleichberechtigung und gegenseitigem Verständnis.
Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog zu fördern, unterschiedliche Lebenswelten sichtbar zu machen und das Bewusstsein für die gesellschaftliche Rolle von Mädchen und Frauen zu stärken. Dieses Ziel wurde durch die offenen Gespräche und die große Beteiligung eindrucksvoll erreicht.
Ein besonderer Dank gilt dem Kinderhilfswerk Plan International sowie der Plan Aktionsgruppe Norden-Ostfriesland für die wertvolle Unterstützung. Ebenso danken wir der Sparkasse Leer Wittmund und der Raiffeisen-Volksbank, deren Spenden die Beleuchtungsaktion am 11.10.2025 ermöglichten und damit ein sichtbares Zeichen für die Rechte von Mädchen setzten.
Die Aktion hat gezeigt, wie wichtig gemeinsames Engagement für eine gerechtere und stärkere Gemeinschaft ist – in Filsum, in Deutschland und weltweit.
Am 11. Oktober wurde weltweit der Weltmädchentag begangen – ein Aktionstag der Vereinten Nationen (UNO) und des Kinderhilfswerks Plan International, der auf die Rechte von Mädchen aufmerksam macht und ein klares Zeichen für Gleichberechtigung setzt. Aus diesem Anlass wurden der Burgturm der Burg Stickhausen sowie das Rathaus der Samtgemeinde Jümme in ein leuchtendes Pink getaucht.
Die Farbe Pink ist das zentrale Symbol der Kampagne. Sie steht für Lebensfreude, Mut, Stärke, Kraft und Gerechtigkeit und unterstreicht die Forderung nach gleichen Chancen und Rechten für alle Mädchen und Frauen – unabhängig davon, wo sie geboren werden oder unter welchen Bedingungen sie aufwachsen.
Bereits seit 2011 ruft Plan International Städte und Gemeinden dazu auf, bekannte Gebäude oder öffentliche Orte am Weltmädchentag symbolisch in Pink zu beleuchten. Auch in diesem Jahr wurde diese Aktion erfolgreich umgesetzt und machte die Anliegen von Mädchen sichtbar und öffentlich wahrnehmbar.
Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Leer Wittmund sowie der Raiffeisen-Volksbank, die mit ihren großzügigen Spenden die Beleuchtungsaktion am 11.10.2025 ermöglicht haben. Durch diese Unterstützung konnte ein starkes und weithin sichtbares Zeichen für die Rechte und Chancen von Mädchen gesetzt werden.
Gemeinsam wurde so ein wichtiges Signal für Gleichstellung, Gerechtigkeit und Solidarität gesendet – in unserer Region und weltweit.
In den Sommerferien 2025 bot die Samtgemeinde Jümme gemeinsam mit engagierten Kooperationspartnern ein vielfältiges und abwechslungsreiches Ferienpass-Programm für Kinder und Jugendliche an. Die Angebote wurden sehr gut angenommen und sorgten für abwechslungsreiche Ferientage, neue Erfahrungen und viele fröhliche Momente.
Den Auftakt machten die Kochaktionen für Kids (8–12 Jahre) und Teens (ab 13 Jahre) im Dörphus Nortmoor. In kleiner Gruppe wurde gemeinsam geschnippelt, gekocht und natürlich auch gegessen. Neben dem Spaß am Kochen standen Teamarbeit, Selbstständigkeit und gesunde Ernährung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden waren mit viel Begeisterung dabei und genossen die gemeinsame Zeit.
Kreativ wurde es beim Schwarzlichttheater für Kinder und Jugendliche. Mit Neonfarben, Schwarzlicht und viel Fantasie entstanden beeindruckende Illusionen und kleine Szenen. Das Eintauchen in die Welt des Schwarzen Theaters begeisterte die Teilnehmenden und ermöglichte ihnen, sich kreativ auszuprobieren und gemeinsam etwas Besonderes zu gestalten.
Ein weiteres Highlight war der Seepferdchenkurs im Freibad Hengstforde. In mehreren Kurswochen hatten die Kinder die Möglichkeit, spielerisch das Schwimmen zu erlernen und wichtige Sicherheit im Wasser zu gewinnen. Viele Teilnehmende konnten am Ende stolz ihr Seepferdchen-Abzeichen entgegennehmen.
Großen Zuspruch fand auch der Kurs Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen (13–18 Jahre). In der Sportakademie Dahlmann lernten die Teilnehmerinnen, wie sie sich in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen behaupten können. Neben einfachen Selbstverteidigungstechniken standen vor allem Selbstvertrauen, Körpersprache und das eigene Bauchgefühl im Fokus.
Alle Angebote zeichneten sich durch eine angenehme Atmosphäre, engagierte Betreuung und eine hohe Motivation der Teilnehmenden aus. Ein besonderer Dank gilt Stephanie Siegert (Präventionskraft der Samtgemeinde Jümme) und Micha Brockmann (Gemeinwesenarbeit Nortmoor) sowie allen weiteren Beteiligten, die durch ihren Einsatz diese gelungenen Ferienaktionen ermöglicht haben.
Das Ferienpass-Programm 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wertvoll vielfältige Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sind – für Spaß, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung.
In Kooperation mit Micha Brockmann gab es zunächst ein „Schnupperangebot Schwarzlichttheater“. Die Teilnehmer*innen verschwanden auf der schwarzen Bühne in der Dunkelheit – zu beobachten waren tolle Farbspiele.
Dann wurde es kulinarisch. Es wurde gemeinsam gesund gekocht. Es gab unter anderem frischen Salat, Pizza mit Dinkelmehl und Wraps aus Vollkornmehl mit frischen Zutaten. Im Obstsalat fand sich sogar Chicorée. Schmeckt das? Na klar! Probiert es auch gern aus.
Im Jugendzentrum wurde außerdem begonnen, kreative Scrapbooks zu gestalten.
Mitgliedsgemeinden
Detern, Filsum, Nortmoor